Mütter in der Karenz gehen zwar ganz in ihrer neuen Rolle als Familienmanagerin auf, doch manchmal ist ein Zuverdienst nötig, um den gewohnten Standard zu halten oder aber auch die junge Frau möchte zusätzlich zur Babybetreuung und Hausarbeit noch einer Tätigkeit nachgehen. Ist das Baby noch sehr klein, bieten sich nur wenige Stunden pro Tag und Woche für einen Nebenverdienst an. Und meist ist es auch nicht möglich, dass die Mutter dafür das Haus verlässt, denn wer kümmert sich dann um den Nachwuchs? Heimarbeit steht deshalb hoch im Kurs junger Mütter! Kein Wunder, kann die Arbeit doch von zuhause aus erledigt werden und jede Minute, die das Baby schläft, wird so optimal genutzt. Damit verdient sich die frischgebackene Familie ein kleines Zubrot und das ist nie verkehrt. Doch welche Möglichkeiten der Heimarbeit haben Mütter und welche Jobs lohnen sich tatsächlich?

Jobs während der Karenz und der Elternzeit

In den Regionalzeitungen finden sich regelmäßig Inserate von Firmen, die Heimarbeit, meist sehr gut bezahlt und mit wenig Aufwand verbunden, anbieten. Diesen Angeboten sollte man jedoch aus dem Weg gehen, denn niemand hat Geld zu verschenken. Und wenn kein unseriöses Schneeballsystem dahintersteckt, dann könnte es sich auch um ein unmoralisches Angebot handeln. Hier ist also Vorsicht geboten. Aber natürlich gibt es auch Firmen, die ganz gezielt auf die Zielgruppe „Mutter in Karenz“ zurückgreifen. Der Tätigkeitsbereich für Mütter ist breit gefächert. So können es Handarbeiten seine, aber auch technische Arbeiten, wie das Zusammensetzen von Platinen. Zeitlich variieren die Angebote und reichen von nur wenigen Stunden pro Woche bis zu mehreren Stunden pro Tag. Immer jedoch wird ein Stundenhonorar vereinbart oder die Fertigung einer gewissen Stückzahl, auf der Basis dann die Bezahlung erfolgt. Bei der Bewerbung verweisen junge Mütter auf ihre Qualifikationen. Wer also das 10-Finger-System perfekt beherrscht und sich zutraut, Texte zu verschiedenen Themen zu erstellen, der bewirbt sich auf den unzähligen Blog-Portalen im Netz als Texterin. Denn in Zeiten des WWW lässt sich mit dem Erstellen von Content für einzelne Webseiten gutes Geld verdienen. Und das natürlich von zuhause aus.

Heimarbeit in Österreich

Möchte man von zuhause aus arbeiten, muss man nicht nur die Höchstverdienstgrenzen während der Karenzzeit berücksichtigen. Auch der zeitliche Aufwand ist nicht zu unterschätzen. Es klingt einfach, einige Texte à 400 Wörter und mehr pro Tag zu schreiben. Im Alltag mit Baby kann daraus jedoch recht schnell Stress pur werden. Deshalb müssen die gewünschten Rahmenbedingungen vor Arbeitsbeginn klar definiert werden, aber auch das eigene Zeitvolumen, das man zur Verfügung hat, sollte langfristig richtig eingeschätzt werden. Wissenswertes zum Thema Heimarbeit, Nebenjob und Mini-Job findet sich online auf Umfragenvergleich.at. Dort wird auch vor der Abzocke rund das lukrative Geschäft Heimarbeit gewarnt. Informieren Sie sich also immer vorab über Ihren potentiellen neuen Arbeitgeber und gehen Sie nie in Vorleistung. Denn Sie wollen doch für Ihre Arbeit bezahlt werden und nicht in billige Kugelschreiber & Co. investieren!