Gehaltsermittlung mit dem Brutto-Netto-Rechner

Mit einem Gehaltsrechner ermitteln Nutzer aus ihrem Bruttogehalt den Nettoverdienst für das Jahr 2016 und vorangegangene Jahre. Brutto-Netto-Rechner finden Interessierte in verschiedenen Ausführungen im Internet. Deren Berechnungen unterscheiden sich teilweise. Ebenso sind nicht alle Tools gleich gut.

Jährlich aktualisierte Brutto-Netto-Rechner mit präzisen Ergebnissen

Wichtig ist, dass der Brutto-Netto-Rechner mit den für das aktuelle Steuerjahr aktualisierten Steuer- und Sozialversicherungswerten arbeitet. Jährlich ändern sich die Sozialgesetzgebung und das Steuerrecht. Dadurch verändert sich die Einkommens- und Lohnsteuer. Nutzer achten darauf, dass sie einen Brutto-Netto-Rechner eines Seitenbetreibers verwenden, der diese Schwankungen laufend in der Software aktualisiert. Nur so erhalten sie verlässliche Werte für das Nettogehalt des jeweiligen Jahres.

Abgaben zu Steuer und Sozialversicherungen unterliegen Schwankungen

Die Änderungen bei den Sozialversicherungs- und Steuervorgaben ändern sich am Anfang eines Jahres. Der Gesetzgeber verabschiedet diese in der Regel am Ende eines Kalenderjahres, wodurch diese erst im neuen Jahre in Kraft treten. Um genaue Ergebnisse mit dem Brutto-Netto-Rechner zu erzielen, nimmt der Hersteller eine Anpassung der Software vor. Empfehlenswert sind Rechner, die ein Steuerrechtsanwalt prüft. In Österreich empfiehlt sich der Brutto-Netto-Rechner vom Portal der Arbeiterkammern oder das Tool unter www.bruttonettorechner.at.

Tools mit simpler Anwendung

Wichtig für Anwender der Brutto-Netto-Rechner ist die einfache Verwendbarkeit. Viele Tools arbeiten selbsterklärend und liefern im unteren Teil eine genaue Beschreibung der anzugebenden Daten in den jeweiligen Feldern des Rechners. Ein Brutto-Netto-Rechner arbeitet mit verschiedenen Werten. Der Nutzer gibt in den meisten Fällen zunächst Haupteingangsgrößen an. Hinzu kommen viele andere Werte, die die Sozialversicherungs- und Steuerleistungen beeinflussen. Zu diesen Faktoren gehören die Anzahl der Kinder, der Beitrag zur betrieblichen Vorsorgekasse, der Alleinerzieherabsetzungsbetrag und weitere Angaben.

Exakte Berechnung nur beim Finanzamt

In der Regel bieten die Brutto-Netto-Rechner kein verlässliches Ergebnis. Sie bieten lediglich einen Schätzwert, wie sich das Nettogehalt aus dem Bruttogehalt zusammensetzt. Für die verschiedenen einzugebenden Parameter ist die Berechnung durch ein allgemeingültiges Tool zu komplex. Eine exakte Berechnung erhalten Anwender ausschließlich bei der Finanz- oder Steuerbehörde und dem Steuerberater.

Nutzung der Brutto-Netto-Rechner

Ein solches Tool eignet sich in vielen Fällen bei Gehaltsverhandlungen. Es gibt Nutzern einen ungefähren Wert an, was vom Brutto als Netto übrig bleibt. Zusätzlich ermitteln Interessierte, die ein bestimmtes Nettogehalt anvisieren, wie hoch der Bruttobetrag ausfällt.

Oberfläche eines Brutto-Netto-Rechners

Am Beispiel des Tools von www.bruttonettorechner.at erklärt sich die Verwendung einfach. Der Rechner für das Jahr 2016 weist mehrere Felder auf, die Nutzer auswählen oder mit ihrer Eingabe vervollständigen. Zu den wichtigsten Angaben zählt das Bruttogehalt. Den jährlichen oder monatlichen Betrag legt der Anwender im oberen Teil fest. Anschließend wählt er den dazugehörigen Abrechnungszeitraum aus. Zur Ermittlung des Nettobetrages wählen Verwender die Berechnung Brutto > Netto aus. Weiterhin wichtig ist der Gruppenstatus. Hier entscheidet der User sich, ob er Angestellter, Pensionist oder Arbeiter ist.

Für präzisere Ergebnisse trägt der Interessierte weitere Zusatzangaben über seine persönliche Situation ein. Zu diesen gehören Angaben zur betrieblichen Vorsorgekasse und zum Alleinerzieherabsetzungsbetrag. Ebenso spielen die familiären Verhältnisse eine Rolle. Dazu geben Anwender die Anzahl ihrer Kinder an. Erhaltene Freibeträge und Sachleistungen erfordern die Angabe von genauen Werten.

Fahrtkosten machen Kunden bei der großen oder kleinen Pendlerpauschale geltend. Zusätzlich erforderlich ist die genaue Angabe der Pendlerkilometer. Abschließend gibt der User sein Bundesland an und das jeweilige Steuerjahr. Auf Wunsch ermittelt der Brutto-Netto-Rechner die Kosten des Arbeitgebers. Dazu klicken diese das Feld „Dienstgeberkosten anzeigen“ mit „Ja“ an.

Nach dem Drücken des Berechnen-Buttons zeigt das Tool das Nettoeinkommen an. In einer Tabelle finden Nutzer die Beträge für Lohnsteuer und Sozialversicherung. Hinzu kommen solche für Weihnachts- oder Urlaubsgeld in Form eines 13. und 14 Monatsgehaltes sowie der zu erwartende Jahresbezug.